Kreativer Nonsens zum Jahresbeginn
Shownotes
50/50…. ich habs doch gesagt….
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00:00:02: Joerg: Von dem Geld, das wir nicht haben, kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen, Leuten zu imponieren, die wir nicht mögen.
00:00:11: Hannes: Also das Sprichwort gefällt mir, aber ich habe keine Ahnung, aus welchem Film es ist.
00:00:20: Joerg: Wir hatten den Film schon mal, ist einer meiner persönlichen Lieblingsfilme und es handelt sich den Namensgeber unseres Friendship Projekts in halb der Bäckerbranche.
00:00:34: Hannes: Okay, Wild Club, ja.
00:00:38: Joerg: Fight Club wäre das Original.
00:00:39: Joerg: Und damit heißen wir euch Willkommen im Jahr 2026.
00:00:52: Joerg: Ein überragender Start in das neue Jahr.
00:00:54: Joerg: Euch ein frohes Neues.
00:00:58: Hannes: Ich habe gehört, diese Woche im radio bis zum 15.
00:01:02: Hannes: Januar darf man noch ein frohes Neues wünschen.
00:01:05: Hannes: Frohes neues Jahr euch allen da draußen.
00:01:08: Daniel: Mein Jahr beendete sich, wie es angefangen hat mit dem Jörg.
00:01:14: Hannes: Sehr schön.
00:01:15: Joerg: Also liebe Zuschauer, Hörerschaft, wir heißen euch ganz herzlich willkommen zu einem neuen Jahr mit dem Podcast Weich Reinhard raus in altbekannter Konstellation, heute aber in neuer Sitzverteilung und zwar der Daniel zum ersten Mal live im Bild.
00:01:27: Joerg: Wir wissen noch nicht, ob es eine gute Idee war, aber Daniel sitzt quasi im Fotostudio über mir, ich sitze in seinem Tonstudio und in Bad Friedrichshall zugeschaltet unser Auslandskorrespondent Johannes Hirt.
00:01:39: Hannes: Aber dieses KI Tool, das du da nutzt, damit du so hübsch bist, das ist echt beeindruckend.
00:01:47: Joerg: Gut.
00:01:48: Joerg: Also liebe Leute, wir haben uns jetzt ja eine kurze Winterpause gegönnt und diesmal bin ich extrem stolz auf uns, weil wir pünktlich zeitlich korrekt inhaltlich aufgefrischt aus dieser Pause zurückgekehrt sind und deswegen mal einen kleinen Standardapplaus für uns.
00:02:06: Joerg: Sehr gut.
00:02:08: Hannes: Was glaubst du, was glaubst du, wie.
00:02:10: Daniel: Viel Menschen, Freunde, noch habe ich es nicht hochgeladen.
00:02:14: Hannes: Was glaubst du, wie viel Menschen erschrecken, wenn sie am 15.
00:02:18: Hannes: Januar ihre Push Up Nachricht bekommen?
00:02:21: Hannes: Neue Podcast Folge der Wild Bakers ist online.
00:02:25: Hannes: Alter.
00:02:26: Joerg: Ja, unsere drei Hörer.
00:02:31: Joerg: Also wir starten mit einem kleinen Rückblick.
00:02:32: Joerg: Lieber Johannes, es war eine bewegte Zeit.
00:02:34: Joerg: Weihnachten, Silvester sind immer ganz verrückte Tage in der Bäckerei geliebt und gehasst.
00:02:40: Joerg: Wie war es denn bei dir?
00:02:40: Joerg: Was war so los?
00:02:44: Hannes: Ja, du, wir haben uns ja tatsächlich jetzt auch die letzten Tage gar nicht großartig gesehen und auch wenig gehört und deswegen eine berechtigte Frage.
00:02:56: Hannes: Ich muss tatsächlich sagen, Weihnachten und Silvester, also klar, die ganzen Vorbereitungszeit immer sehr spannend, immer so diese große Fragezeichen, wie viel bereiten wir vor und und.
00:03:09: Hannes: Aber das hat dieses Jahr bei uns wirklich sehr gut funktioniert, muss ich sagen.
00:03:12: Hannes: Und ich war tatsächlich wenig in der Backstube.
00:03:17: Hannes: Also ich bin Heiligabend 22 Uhr aus der Backstube heimgegangen und bin dann am nächsten Tag erst wieder 4 Uhr gekommen und halte ich fest, an Silvester habe ich gar nicht gearbeitet in der Backstube.
00:03:30: Hannes: Ich habe keine Bäckerhose angehabt.
00:03:32: Hannes: Also hier Riesenlob und Respekt auch an mein Team.
00:03:37: Hannes: Das war die letzten Jahre nie so.
00:03:39: Hannes: Und das ist natürlich eine Sache, die finde ich super überragend.
00:03:44: Hannes: Das ist so ein bisschen auch der Lohn für die Arbeit, die wir da reinstecken, dass die an solchen Tagen auch ohne mich auskommen.
00:03:50: Hannes: Ich weiß aber, wie es bei dir war, weil du hast ja letztes Jahr, glaube ich, nur im Versand gearbeitet, ob du helfen musstest oder ob das bei dir jetzt dann auch komplett ohne geht.
00:04:00: Joerg: Also in der Tat ist es schon so, dass es die letzten Jahre schon immer so war, dass ich eigentlich in der Produktion nicht mehr dabei bin, sondern eher so guck, dass die Bestellungen alle rechtzeitig am richtigen Laden sind.
00:04:10: Joerg: Aber auch bei mir dasselbe Phänomen wie bei dir auch.
00:04:14: Joerg: Danke für deinen Tipp.
00:04:15: Joerg: Wir haben uns also genau an das auch gehalten, was du vorgemacht hast.
00:04:17: Joerg: Also wir haben das Sortiment auch noch mal deutlich gestrafft und das hat natürlich den Ablauf alles maximal optimiert.
00:04:24: Joerg: Also ich bin auch wirklich, ich habe es genauso gemacht wie du.
00:04:26: Joerg: Ich bin abends ein Weilchen da gewesen, bin dann mal nach Hause und dann bin ich 5 Uhr wiedergekommen und war so richtig bereit, das Ganze hier wieder den Karren aus dem Dreck zu ziehen.
00:04:35: Joerg: Und ich muss gar nichts tun.
00:04:36: Joerg: Ich habe einen Kaffee geholt, habe dann geguckt, okay, ist schon was schiefgegangen, habe das Telefon, dann nehme ich mir das Telefon.
00:04:40: Joerg: Also früher war es immer so, ich habe mir so ein Pult gebaut aus Körben und da lagen dann drei Telefone mit dem Handy und dann habe ich immer, wenn ein Fahrer kam, hatte ich zwei extra Fahrer und immer jeden irgendwo hinschicken müssen.
00:04:51: Joerg: Und es war diesmal total koordiniert.
00:04:53: Joerg: Das Telefon hat nicht geklingelt.
00:04:54: Joerg: Ich weiß nicht, auch hier deswegen auch kompliment an mein Team haben die echt gut gelöst dieses Jahr.
00:05:00: Joerg: Es war fast schon ein bisschen langweilig.
00:05:02: Hannes: Ja, das stimmt.
00:05:06: Hannes: An Heiligabend 22 Uhr daheim war, wurde ich entgeistert angeguckt.
00:05:10: Hannes: Ist dein Ernst jetzt, dass du hier bist?
00:05:15: Joerg: Ich glaube, das hast du schon auch schon gespielt.
00:05:18: Joerg: Man merkt natürlich schon auch, dass das Kaufverhalten ein bisschen zurückhaltend ist nach wie vor.
00:05:22: Joerg: Also wir konnten jetzt auch nicht die Vorjahresergebnisse erzielen im Abverkauf.
00:05:27: Joerg: Es ist natürlich auch immer die Frage, wie fällt Heiligabend, wie ist ein Tag davor und so.
00:05:31: Joerg: Deswegen bisschen komplizierteres Thema, aber waren auch wirklich mit dem Verkauf nicht so wie im Jahr davor, muss man auch sagen.
00:05:41: Hannes: Bei uns ähnlich und sozusagen.
00:05:43: Hannes: Und was wirklich so, also dieser Riese Benefit ist einfach der, dass ich auch sage, also komm, zweimal im Jahr müssen die Kunden da draußen einfach akzeptieren, dass es nicht die volle Breite gibt und das macht die Koordination natürlich deutlich einfacher und die Umsetzung.
00:05:58: Hannes: Also deswegen wird weiterhin so gemacht.
00:06:03: Joerg: Naja, gleich mal auf Daniels Einstiegssatz einzugehen, haben wir ja auch dann, also Silvester ist ja vergleichbar mit Heiligabend, zumindest in der Backstube.
00:06:12: Joerg: Silvesterabend war aber für mich dieses Jahr besonders und zwar hat mein Nachbar gegenüber, der Steffen aus dem Restaurant Roots, hat eine Küchenparty geschmissen, weil Daniel auch zu Gast war.
00:06:24: Joerg: Da haben wir dann einen Brotstand gemacht, das heißt, die Gäste kamen und es gab also quasi so Einzelstationen, wo die sich bei uns ein Brot holen konnten mit Aufstrich.
00:06:32: Joerg: Wir haben so eine orientalische Butter gemacht und Jägerpesto, also haben schon ein bisschen was Besonderes gemacht.
00:06:38: Joerg: Und im Nachbarstand gab es dann Vitello Tonato, das war also auch von unserem Freund Loris, das war übrigens richtig geil.
00:06:45: Joerg: Und dann gab es noch so Pasta Stand und in der Küche gab es dann auch noch mal drei Stände, eine richtig geile Bouillabaisse und das ging so bis 23 Uhr, da wurden die nicht interna Gäste quasi hinausgebeten und dann haben wir angefangen zu feiern.
00:07:01: Joerg: Es ist richtig ausgeartet.
00:07:02: Joerg: Ich habe Feuer gespuckt, Steffen hat die Konfetti Kanone geschossen.
00:07:05: Joerg: Es ist wirklich völlig, also ich sage, ich habe Feuer gespuckt, richtig den Nachthimmel erhält 12 Uhr kein Fan von Böllern, aber so ein bisschen war es dann doch 12 auch laut.
00:07:18: Joerg: Und dann ging das noch bis morgens halb sechs.
00:07:25: Daniel: Als Jörg gesagt hat, ich habe Feuer gespuckt.
00:07:28: Daniel: Er hat wirklich Feuer gespuckt, das ist kein Synonym oder Code für irgendwas, sondern er hat Feuer gespuckt.
00:07:35: Joerg: Dani will mich an Zirkus vermieten, hat er gesagt, ja, war auf jeden Fall eine coole Party, super leckeres Essen.
00:07:41: Joerg: Und am nächsten Tag, als ich zum Aufräumen kommen wollte, gab es dann erstmal ein Neujahrsbier beim Steffen.
00:07:47: Joerg: Dann sind wir da auch gleich ein bisschen verhockt noch und hatten noch einen Stromausfall.
00:07:50: Joerg: Im Neujahr ging das Neujahr gleich richtig gut los.
00:07:53: Joerg: 26 hatte die Raiffeisenstrasse keinen Strom mehr, also haben der Steff und ich quasi Stromwacht gehalten, zu gucken, ob die Zapfanlage noch funktioniert und sind also dann beschwingt ins neue Jahr gestartet.
00:08:06: Hannes: Eine Zapfanlage funktioniert ohne Strom.
00:08:12: Joerg: Finster raus.
00:08:15: Hannes: Eine gute Frage.
00:08:18: Joerg: Ja, also das war so jetzt spannend.
00:08:21: Joerg: Und dann haben wir aber da habe ich auch für mich so beschlossen, dass wir dieses Jahr ein bisschen langsamer tun, habe also ein bisschen Alkoholreduktion ausgerufen und auch, ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich finde Weihnachten und Silvester ist ja immer so, man isst viel zu viel, da gibt es irgendwie so Raclette und so ein Zeug, man haut sich da immer noch so ein Pfännchen rein und dann noch eine Flasche Rotwein und dann ist man aber auch, finde ich so, also nach dem Neujahr ist dann auch irgendwie so, da ist auch Schnauze voll oder du bist auch froh, wenn du wieder arbeiten darfst.
00:08:52: Hannes: Klar, es kommt ja dann noch dazu, dass dieser Heilig Dreikönig Tag dann irgendwo immer nur so blöd dazwischen liegt und ist irgendwie noch trotzdem immer noch so diese saure Gurkenzeit.
00:09:01: Hannes: Und klar, ich sag mal, es ist schön, diese Zeit auch mal zu genießen, so bisschen zu entschleunigen, aber das ist schon auch irgendwo gut.
00:09:10: Hannes: Also ich bin jetzt schon froh, dass im Prinzip seit dieser Woche dann auch wieder Normalität herrscht und langsam das Leben wieder sofort aufnimmt, weil das braucht es dann schon irgendwo gut zu entschleunigen, aber es ist auch gut, wieder in diese gewohnte Dynamik zurückzukehren die uns so unter Strom setzt und uns letztendlich tagtäglich begleitet.
00:09:37: Joerg: Wir hatten ja dann direkt auch wieder Mutscheltag, das ist ja immer der Donnerstag nach den Heiligen Drei Königen.
00:09:42: Joerg: Unsere treuen Podcast Hörer wissen das bereits.
00:09:45: Joerg: Die Mutschel ist ein Reulinger Traditionsgebäck und am Mutscheltag wird quasi dieses Gebäck so ein kleines Event kreiert, in dem man so verschiedene Würfelspiele macht.
00:09:53: Joerg: Das haben wir gestern Abend übrigens auch wieder praktiziert im engeren Bekanntenkreis.
00:09:58: Hannes: Wie war das mit Alkoholpause?
00:10:00: Hannes: Die hat genau bis zum Mutscheltag kalt oder was?
00:10:02: Joerg: Ich hatte ein Bier und der Rest waren Schnäpse.
00:10:08: Joerg: Fairness halber.
00:10:09: Joerg: Es ist so wie du bei so manchen Würfelspielen so, also wenn du so drei, drei würfelst, also wenn du mit drei Würfeln dreimal die gleiche Zahl würfelst, dann musste irgendwie auch einen Schnaps trinken.
00:10:18: Joerg: Aber es war ein Bier.
00:10:19: Joerg: Ja, es war auch ein Schnaps, aber ich schwöre, es war alles.
00:10:25: Joerg: Also das ist rekordverdächtig.
00:10:28: Joerg: Aber in die andere Richtung.
00:10:31: Joerg: Naja, also Mutschel könnt ihr euch jeden Fall reinziehen.
00:10:33: Joerg: Gab es bestimmt eine Erklärung im letzten Jahr schon zu diesem Gebäck.
00:10:36: Joerg: Und der Reutlinger Mutscheltag ist dann für uns immer noch so ein bisschen Highlight im Haus, wenn man extremst viel dieser sternförmigen Mürbeteig, nicht Mürbeteig, mürbe Gebäck gemacht.
00:10:46: Joerg: Und das macht immer so den Januar noch ein bisschen speziell für uns hier in der Region.
00:10:51: Joerg: Aber ich glaube, außerhalb von Reuling kennt das auch wirklich keiner.
00:10:54: Joerg: Also Johannes kannte das früher auch nicht.
00:10:57: Joerg: Du hast auch nie mit uns gemutschelt eigentlich.
00:10:59: Hannes: Das ist, könnte man eigentlich jetzt mal für 2027 uns fest einplanen, dass ich zum Mutscheln komme.
00:11:06: Hannes: Also man muss dann trinken wir ein Bier und einen Schnaps.
00:11:09: Daniel: Das wäre eine mega Idee, mal so ein Livestreaming Event.
00:11:14: Joerg: Ich möchte darauf hinweisen, wir könnten das noch kurzfristig umsetzen, weil bis Ende Januar werden dann Mutscheln noch gemacht.
00:11:20: Joerg: Das nimmt jetzt natürlich jeden Tag stetig ein bisschen aber es gäbe noch die Möglichkeit zu mutscheln dieses Jahr, weil wir ohnehin in unserem Vierergremium, in dem wir immer Mutschel mal beschlossen haben, wir würden mal gerne ein paar Gastspieler einladen.
00:11:32: Joerg: Also wir könnten es mal noch ein bisschen größer aufziehen.
00:11:35: Joerg: Allerdings Johannes, in dem Fall würde ich gegen meinen Neujahrsvorsatz vielleicht verstoßen und dir einen Schlafplatz in Gomering anbieten.
00:11:44: Hannes: Dann bin ich mal gespannt.
00:11:47: Joerg: Gut, ich denke sonst gar nicht so viel los.
00:11:50: Joerg: Hannes und mir wird es ähnlich gehen, dass wir da Weihnachten relativ im Kreise der Familie verbracht haben, ebenso wie der Daniel.
00:11:57: Joerg: Deswegen Wälder Wochenrückblick sich wohl etwas kürzer als üblich.
00:12:01: Joerg: Auf das Gönn Dir haben wir aufgrund von dem angekündigten Alkoholverzicht und ich muss auch echt wieder zwei, drei Kilo abnehmen, verzichten wir heute mal auch aufs Gönn dir und starten mal noch mit bisschen Dry January und Low Calories in den Januar.
00:12:23: Joerg: Ein Rezept der Woche haben wir euch aber trotzdem mitgebracht, weil das wollen wir euch ja nicht nehmen, dass ihr am Backen dranbleibt und haben uns deswegen überlegt, wie könnte man denn gesund, fit und vital ins neue Jahr starten und haben ein altbekanntes Rezept.
00:12:35: Joerg: Ich glaube Hannes ist auch aus einer Backstube, meine ich mich zu erinnern.
00:12:39: Hannes: Ja, wobei es jetzt quasi mit dem Jahreswechsel in Rente gehen durfte.
00:12:46: Hannes: Wir haben was Neues eingebaut ins Sortiment sozusagen.
00:12:52: Joerg: OK, deswegen können wir das auch bedenkenlos veröffentlichen, weil es Johannes nicht mehr macht.
00:12:57: Hannes: Damit im Prinzip alle, die es bei mir im Sortiment künftig vermissen, sich selber backen können.
00:13:02: Joerg: Und zwar haben wir hier so ein Fünfkornbrot mit einem Quarkanteil gemacht.
00:13:08: Joerg: Und die Besonderheit an Fünfkorn, das muss man vielleicht auch erklären, weil das immer irreführend ist.
00:13:12: Joerg: Viele Leute glauben ja immer, dass diese Brote, wo so Sesam drauf ist und Sonnenblumenkerne, das ist ein Fünfkorn, Vierkorn, Dreikorn, Mehrkornbrot, dem ist nicht so.
00:13:23: Joerg: Alles, woraus man Öl pressen kann, beziffert man als Saat.
00:13:27: Joerg: Das sind also Ölsaaten, also Sesam und Leinsaat und Sonnenblumenkern wären alles Saaten.
00:13:32: Joerg: Korn bezieht sich im Prinzip auf die botanische Gattung der Süßgräser, also Getreidearten.
00:13:38: Joerg: Also ein Fünfkornbrot hat im Prinzip fünf verschiedene Getreidearten, wobei hier sowohl Brot als auch nicht Brotgetreide dazu zählt.
00:13:48: Joerg: Das ist für Bäcker eine Begrifflichkeit, für den einen anderen nicht Bäcker vielleicht weniger, aber wir unterscheiden quasi Getreidearten, die gut sind zum Brotbacken, die sich also dafür besonders gut eignen und eben die weniger geeignet sind.
00:14:01: Joerg: Also das heißt, wenn ich das Rezept jetzt vorlese müssten wir in diesem Fünfkornbrot auch fünf verschiedene Getreidearten finden.
00:14:08: Joerg: Zuerst machen wir einen was?
00:14:14: Joerg: Zuerst machen wir einen Sauerteig, basierend auf Roggenmehl, typisch mit einer TA von 200, da wäre Getreide Nummer 1, wie der Hannes gerade signalisiert, lassen den Sauerteig da warm stehen.
00:14:24: Joerg: Die detaillierte Anleitung kommt natürlich wie immer in die Show Notes.
00:14:27: Joerg: Dann machen wir einen Vorteig aus Dinkelmehl mit Wasser und Hefe.
00:14:33: Joerg: Dann kommt ein Quellstück.
00:14:34: Joerg: Hier wird Maisgrieß mit Roggenschrot, Haferflocken, Leinsaat, Kartoffelflocken und Sonnenblumenkern eingeweicht.
00:14:42: Joerg: Wer aufgepasst hat und den Videopodcast auch verfolgt, wir haben ja den Podcast mittlerweile auch auf Video, der sieht, dass Johannes bereits vier Finger hebt, also fehlt noch eine Getreideart.
00:14:53: Joerg: Und somit kommen wir auch zum Hauptteig.
00:14:55: Joerg: Das heißt, im Hauptteig mischen wir Weizenmehl, Roggenmehl, Quark, Salz, Hefe, Pflanzenöl und noch etwas Wasser.
00:15:01: Joerg: Und SoMit sind die 5 Körner auch komplett.
00:15:04: Joerg: Also für die nicht aufgepasst haben, wir haben Roggen, Dinkel, wir haben als Brotgetreide, dann haben wir Mais und Hafer als Nicht Brotgetreidearten, aber auch getreidebotanisch und eben Weizen.
00:15:16: Joerg: Genau, und die Schritt für Schritt Anleitung nehmt ihr dann gerne in Shownotes.
00:15:19: Joerg: Ist ein super saftiges Kastenbrot.
00:15:22: Joerg: Der Quark rundet das Ganze ab, ein bisschen eine Ölbeigabe.
00:15:26: Joerg: Hier nimmt man üblicherweise Rapsöl oder Sonnenblumenkernöl.
00:15:30: Joerg: Das transportiert einfach den Geschmack gut, verbessert die Frischhaltung und bringt auch so eine Saftigkeit mit sich.
00:15:38: Joerg: Ich glaube schon zehn Jahre haben wir das schon in unserem Portfolio drin, das Rezept beliebter Klassiker, können wir jedem nur ans Herz legen, das mal nachzubacken, womit wir kommen würden, lieber Johannes.
00:15:51: Hannes: Ja, ich würde entsprechend übernehmen, ein bisschen tiefer einzusteigen in das Thema des Quellstückes, das wir im Rezept einsetzen, denn hier sind doch oder gibt es Unterschiede?
00:16:05: Hannes: Ich denke, ganz grundsätzlich ist es so, dass wir unterscheiden eben zwischen Quellstück und Brühstück.
00:16:10: Hannes: Ganz häufig wird auch die Frage gestellt, macht man das Quellstück mit warmem Wasser oder auch kaltem Wasser?
00:16:16: Hannes: Ganz grundsätzlich ist es so, ich denke, wenn man das Brühstück macht, ist es klar, man muss mit kochendem Wasser arbeiten.
00:16:23: Hannes: Da empfehlen wir eigentlich dann auch immer entsprechend Zutaten zu überprüfen, brühen, die ein Quellvermögen haben und eher dann auch zu den gröberen oder zu Rohstoffen zählen, die eine härtere Konsistenz haben, sprich in groben Schro zum Beispiel.
00:16:41: Hannes: Denn durch das kochende Wasser tun wir im Prinzip den groben Schrot zum Beispiel etwas weich garen.
00:16:49: Hannes: Ich sage jetzt nicht kochen, sondern einfach über diese Quell ein bisschen so einweichen, dass er dann nächsten Tag, wenn wir das Brotbacken, eben beim Genießen des Brotes eine schöne Kaueigenschaft aufweist.
00:17:01: Hannes: Das Quellstück selber ist ganz klassisch bei den Ölsaaten, wo man das einsetzen.
00:17:07: Hannes: Die Temperatur des Wassers finde ich hier im Prinzip ein bisschen egal.
00:17:13: Hannes: Wenn wir mit warmem Wasser arbeiten, dann macht es einfach nur Sinn, dann zu nutzen, wenn man möglichst schnell das Quellstück verarbeiten möchte.
00:17:21: Hannes: Wenn man jetzt das Quellstück einweicht am Vortag, ist es im Prinzip egal, ob warm oder kalt, weil es sowieso dann über Nacht stehen bleibt, die nötige Quellfähigkeit zu aktivieren.
00:17:32: Hannes: Ein ganz wichtiger Faktor, den wir beide auch immer in allen Backkursen erwähnen, ist das Thema der gerösteten Saaten.
00:17:42: Hannes: Also alle Saaten, so wie Sesam, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne haben eine tolle Geschmacksentwicklung.
00:17:51: Hannes: Wenn man diese Saaten vor dem Einweichen anrüstet.
00:17:55: Hannes: Durch den Ölanteil, den Jörg schon erwähnt hat, braucht man zum Beispiel beim Anrösten in der Pfanne kein zusätzliches Öl, kann die Saaten schön goldbraun anrösten und entwickelt dadurch einen unwahrscheinlich angenehmen und wohlschmeckenden Geruch.
00:18:09: Hannes: In seine bekommt man seine Brote rein.
00:18:12: Hannes: Ist so ein kleiner Extrameter, der sich aber wahnsinnig lohnt und der Jörg und ich leider Gottes immer häufiger auch feststellen müssen, dass das die Bäcker auch nicht mehr tun, also die wenigsten, aber für mich das geschmacklich ein absoluter Gamechanger ist und für alle Hobbybäcker da draußen der einfachste Weg, ein Saatenbrot einfach noch mal geschmacklich stärker auszubilden, das Ganze geschmacklich abzurunden.
00:18:39: Hannes: Deswegen ganz wichtig, die Saaten, die ins Brot kommen, immer anrösten.
00:18:44: Hannes: Einen Tipp habe ich noch für euch da draußen.
00:18:46: Hannes: Wenn ihr viel backt und auch Saatenbrote backt mit unterschiedlichen Toppings, müsstet ihr eben darauf achten, dass ihr die Rohstoffe getrennt voneinander aufbewahrt, sprich Die gerösteten Saaten sollten so markiert sein, dass die dafür gedacht sind, in den Brotteig zu kommen und nicht als Topping verwendet zu werden.
00:19:04: Hannes: Denn gerösteten Sesam als Topping zu verwenden, könnte beim Backen, sage ich mal, nicht so gut ausgehen, denn eine zu stark geröstete Saat schmeckt am Ende einfach nicht mehr lecker, sondern nur noch bitter.
00:19:19: Joerg: Genau, das ist kleines Bäcker Einmaleins für euch zu Hause zum Mitnehmen und zum Nachbacken.
00:19:25: Joerg: Dann haben wir beschlossen, immer auch noch ein bisschen in den Wild Bakers Erinnerungen zu schwelgen und ich habe mir gedacht, Johannes oh, das ist übrigens völlig unabgesprochen.
00:19:32: Joerg: Also als wäre diesen Podcast irgendwann irgendwas vorbereitet worden.
00:19:38: Joerg: Wenn ich zurückdenke an diese kalte, klirrende Jahreszeit, dann erinnere ich mich an Event, das nun mittlerweile elf Jahre zurückliegt, mein lieber Freund.
00:19:47: Joerg: Und zwar waren Johannes und ich einmal gemeinsam in Kanada zum Backen und haben dort wurden wir von der Deutschen Botschaft gebucht und haben quasi im Hinterhof der Deutschen Botschaft einen Back Workshop Demonstration gegeben.
00:20:04: Joerg: Jetzt muss man sagen, unser Englisch is not the yellow from the egg.
00:20:09: Joerg: Also das war durchaus schon herausfordernd für die ganzen Kanadier eine Backshow auf Englisch abzuhalten.
00:20:15: Joerg: Also ich behaupte, heute können wir deutlich besser Englisch wie dam.
00:20:21: Joerg: Aber Fachfrage an die Bäcker da draußen, Wie viel Hefeaktivität hat man denn noch bei 25 Grad Außentemperatur?
00:20:30: Joerg: Johannes möchtest du lösen?
00:20:33: Joerg: Zero.
00:20:35: Hannes: Beim Englischen zu bleiben?
00:20:38: Hannes: Zero.
00:20:39: Joerg: Also war im Prinzip wirklich so, dass wir eine Backshow gegeben haben in schlechtem Englisch.
00:20:43: Joerg: Dann ist der Teig konsequenterweise nicht aufgegangen.
00:20:45: Joerg: Der Ofen hat auch nicht getan, weil irgendwas mit Elektrik nicht gepasst hat.
00:20:49: Joerg: Und Johannes, Hannes oder ich weiß nicht mehr wer es war, aber einer von uns beiden hat den Teig auf jeden Fall auf den Metalltisch ausgerollt und während es ausrollt, ist der Teig auf den Tisch gefroren.
00:20:59: Joerg: Während dem Heulprozess ist das Tisch gefroren.
00:21:02: Joerg: Das war, glaube ich, die lausigste Backshow in der Geschichte der Menschheit.
00:21:06: Hannes: Aber kannst du dich noch an unseren Zaubertrick erinnern?
00:21:09: Hannes: Der hat auch mit Feuerspucken zu tun.
00:21:12: Joerg: Schöne Überleitung, Johannes Genau.
00:21:13: Joerg: Also wir dachten, wir müssen irgendwas Cooles einbauen und da haben wir quasi so ein Baguette gebacken.
00:21:17: Joerg: Das haben wir also vorbereitet und haben das an so einen Stock gebunden, also an so eine Latte hingemacht und auf die Rückseite, so dass die Zuschauer es nicht sehen, haben wir ein Sepia Baguette, also ein Baguette, welches schon schwarz ist, hingemacht und dann musste die Radoomoderatorin quasi diese Baguette Latte in die Höhe halten, sodass das weiße Baguette zu sehen ist.
00:21:39: Joerg: Und Johannes und ich haben dann beide Feuer gespuckt und sprühen dieses Baguette so an.
00:21:43: Joerg: In diesem Augenblick, wo dieser Feuerball dieses Baguette ummantelt, hat sich rumgedreht, hat das schwarze da vorne gezeigt.
00:21:50: Hannes: Das ist so ein genialer Low Budget.
00:21:54: Joerg: Zaubertrick, so richtig schlechtes Bauerntheater, Ehrlicher.
00:22:01: Hannes: Brothers in hunderbärmlich arm.
00:22:06: Joerg: Also das liegt auf jeden Fall, dieser Trip liegt schon elf Jahre zurück, ich erinnere mich immer gern daran und mich hat die klirrende Kälte, die wir jetzt hatten die Tage, hat mich dann auch sehr angenehm an Kanada erinnert, als wir auf diesem Fluss, ich erinnere mich nicht mehr, wie der hieß, aber das war der Quebec, oder?
00:22:24: Hannes: Ja, stimmt, Aber das war stimmt, in.
00:22:30: Joerg: Dieser Fluss komplett zugefroren, da war so eine Art Weihnachtsmarkt oder so eine Art, also auf jeden Fall so Holzbuden auf diesem Fluss aufgebaut, auf diesem gefrorenen.
00:22:38: Joerg: Und bist da quasi über diesen Fluss gewatschelt und hast dann ein Beavertail gegessen.
00:22:42: Hannes: Genau, bei uns wäre das einfach nur eine dumme Waffel mit Ahornsirup und die sagen.
00:22:49: Joerg: Es war ja auch so oval und platt.
00:22:53: Joerg: Nun denn, das ist so ein kleiner Schwank in die Vergangenheit, in die Jugend der Wildbakers.
00:23:00: Joerg: Neues aus Stuttgart wollen wir euch noch berichten.
00:23:03: Joerg: Da war jetzt natürlich dementsprechend über die Jahreswechsel auch nicht so wahnsinnig viel los.
00:23:07: Joerg: Wir haben auch in Stuttgart versucht, den Ansturm an Silvester und Heiligabend in den Griff zu kriegen, was eigentlich, glaube ich, ganz gut geklappt hat.
00:23:14: Joerg: Soweit war Fairness halber auch die Stadt so ein bisschen leer gefegt, hatte man das Gefühl.
00:23:20: Joerg: Zwei Neuerungen gibt es aber dennoch und zwar haben wir letzten Sonntag mal eine große Putzaktion gemacht.
00:23:25: Joerg: Das gab es in der Geschichte Wildbaggers auch noch nie.
00:23:28: Joerg: Dass wir mit 13 Mann mal Stuttgart grundsaniert haben, war einfach dem geschuldet, dass man in der Eröffnungsphase wenig Möglichkeit hatte, da mal Ordnung zu schaffen und mal zu entrümpeln.
00:23:38: Joerg: Und da haben wir uns mal richtig reingehängt in die Nummer, ein bisschen Gas gegeben und mit Gummistiefeln und Hochdruckreiniger da mal klar Schiff gemacht, weil nämlich der liebe Moritz, das wäre auch die zweite Neuigkeit, also der Bäckermeister, mit dem wir uns die Backstube teilen, der hört im Februar auf und dann wird für Hannes und mich nochmal ein neues Kapitel losgehen, wenn wir die ganze Backstube für uns zur Verfügung haben.
00:24:01: Joerg: Weil bisher war es ja so, dass zumindest für die es nicht wissen, dass wir uns die Backstube quasi geteilt haben.
00:24:07: Joerg: Also nachts war ein anderer Bäcker noch im Pacht drin und tagsüber haben wir gebacken.
00:24:12: Joerg: Und wenn jetzt der Moritz in den wohlverdienten Ruhestand geht, an dieser Stelle ganz liebe Grüße, dann haben Hannes und ich die Möglichkeit, uns noch mal richtig zu entfalten.
00:24:21: Joerg: Also falls ihr in Stuttgart lebt und eine große Menge Backwaren abnehmen wollt, wir sind Gewehr bei Fuß.
00:24:30: Hannes: Sehr schön.
00:24:31: Hannes: Ja, ich denke, wir werden jetzt zeitnah auch noch ein Meeting haben, wo wir so ein bisschen die Jahresplanung für Stuttgart mal angehen und können euch dann da auch weiterhin fleißig updaten mit Neuigkeiten, denn lassen uns sicherlich ein paar coole Dinge für euch einfallen.
00:24:46: Hannes: Ihr dürft gespannt sein und wie gesagt, wenn wir dann mal freie Bahn in der Backstube haben, dann haben wir einfach noch mal mehr Möglichkeiten und die wollen wir euch natürlich dann auch nicht vorenthalten.
00:24:57: Joerg: Ja, freue mich schon drauf, wenn es da jetzt richtig losgeht.
00:25:00: Joerg: Also was, wenn man so mal noch mal einfach, das hat gut funktioniert, das Sharing.
00:25:04: Joerg: Wir haben ja auch, es war ja sehr experimentell und haben da auch durchaus Gefahren gesehen, aber wenn wir jetzt den ganzen Platz zur Verfügung haben, dann können wir einfach noch mal auf einem anderen Level produzieren und da freuen wir uns drauf.
00:25:18: Joerg: Gut, wir kommen zum letzten Teil unseres knackigen kurzen Podcastes Und zwar zu 5 schnelle Fragen, die nur 3 sind, mit Daniel.
00:25:27: Joerg: Daniel, lebst du noch?
00:25:30: Daniel: Ja, ich lebe noch.
00:25:31: Daniel: Ich bin hier, ich habe mit großem Interesse aufmerksam zugehört.
00:25:39: Hannes: Man hat ihn 25 Minuten lang nicht angesehen, dass er nebenher ein Porno geguckt hat.
00:25:43: Hannes: Das hat er konsequent weggespielt.
00:25:48: Joerg: Okay, ich habe eine Frage.
00:25:50: Joerg: Es gibt zwei Geschichten, ich werde die nicht erzählen, aber es gibt zwei Geschichten, die ich mit Daniel und Gerüchen verbinde.
00:25:56: Joerg: Deswegen habe ich hierzu Eine Frage an dich und deine Weiß, welche das sind.
00:26:03: Joerg: Welche Gerüche hast du in der Nase, wenn du deine Kindheit, Schulzeit denkst?
00:26:12: Daniel: Das kann ich dir ganz genau sagen.
00:26:14: Daniel: Da erinnerst du dich auch noch dran.
00:26:15: Daniel: Und zwar hatten wir doch irgendwann mal in der Grundschule plötzlich einen Teppichboden im Klassenraum und mussten auch Hausschuhe mitbringen.
00:26:27: Daniel: War das in der Grundschule?
00:26:28: Daniel: Das war eine Grundschule.
00:26:30: Joerg: Ich kann mich an meine Grundschulzeit nicht erinnern.
00:26:32: Daniel: Und es roch ganz, ganz intensiv und komisch.
00:26:36: Daniel: Daran erinnere ich mich.
00:26:38: Daniel: Und dass wir vor BK immer gebetet haben.
00:26:47: Daniel: Wir hatten so eine BK Lehrerin, Bildende Kunst, wo wir immer vorher gegenseitig ab.
00:26:56: Daniel: Keine Ahnung, damals haben wir das noch gemacht.
00:27:01: Daniel: Heute würden sie aus der Lehrerin derartig Scheiße rausklagen.
00:27:04: Hannes: Also ich habe einen Geruch in der Nase, den sicherlich viele auch kennen.
00:27:14: Hannes: Und zwar kennt ihr diesen Moment noch, wenn neben euch euer Nebensitzer so seine Tupperbox rausgeholt hat, die geöffnet hat und dann so das Leverwurst Brot rausgeholt?
00:27:28: Joerg: Ja, es ist ein Geruch, den ich total mit meiner Kindheit verbinde.
00:27:30: Joerg: Ist früher hat mein Vater unten, also als wir noch über der Bäckerei gewohnt haben, mein Papa unten hat immer abends Vorteig gemacht, immer so 19 Uhr runter und hat dann quasi das Mehl schon in den Kessel gelassen und dann hat er immer so eine Mulde gemacht, in den Mehl und da ein bisschen Wasser, ein bisschen Hefe rein, ist so aufgeschlemmt.
00:27:51: Joerg: Und dieser Geruch, wenn es so dieses hefige, da muss man wissen, die Nase schützt einen ja vor Gerüchen.
00:27:58: Joerg: Also wenn du permanente Einfluss hast von Gerüchen, dann blockiert die Nase diesen Geruch ja irgendwann.
00:28:02: Joerg: Deswegen riechen wir Bäcker ja diesen Backstubengeruch nicht mehr.
00:28:05: Joerg: Also ich rieche den immer erst, wenn ich mal zwei Wochen im Urlaub war oder so.
00:28:09: Joerg: Dann habe ich dieses Feeling wieder, dass ich die Türe aufmache zur Backstube und diesen Geruch habe und das transportiert mich da wieder eins zu eins voll direkt in die Kindheit zurück.
00:28:18: Hannes: Cool.
00:28:19: Daniel: Aus aktuellem Anlass geht es bei euch auch so.
00:28:22: Daniel: Kennt ihr den Geruch von so einem frisch geschlagenen Weihnachtsbaum?
00:28:25: Daniel: Also wenn du den Baum reinträgst und dann irgendwie reinmachst.
00:28:28: Daniel: Ich finde das auch, wir haben es seit zwei Jahren nicht mehr, weil wir auf Plastik gewechselt haben, aber das kommt nach was?
00:28:37: Joerg: Nach Popcorn.
00:28:40: Daniel: Das war ein anderer Geruch.
00:28:42: Daniel: Wenn ihr jemals mit dem Schmied im Aufzug seid und er sagt, riecht sie nach Popcorn, nehmt keine Nase.
00:28:50: Joerg: Mit mir, vor allem weil es mein Spruch ist.
00:28:53: Joerg: Okay, so würde ich sagen, lass mal Hannes mal eine Frage stellen oder der Dani darf wie mir ist egal.
00:29:00: Joerg: So sei aus.
00:29:06: Hannes: Ich habe was.
00:29:07: Hannes: Und zwar die Frage wäre an euch beide, wie ist es bei euch zu Hause an Weihnachten?
00:29:14: Hannes: Ist ja immer so ein Klassiker.
00:29:15: Hannes: Gibt es bei euch so ein traditionelles Weihnachtsessen?
00:29:24: Joerg: Also bei uns war das immer jahrelang.
00:29:27: Joerg: Also Daniel hätte schon beantwortet Zeit Wurstkartoffel Sa bei Herr Schneider.
00:29:30: Hannes: Okay.
00:29:31: Joerg: Also bei uns gab es jahrelang gab es eben die Reutlinger Fleischpastete.
00:29:35: Joerg: Schietwicken würde ich auch mal was am Schietweckentag dazu erzählen und ein Rezept veröffentlichen.
00:29:40: Joerg: Und das fand ich so geil.
00:29:41: Joerg: Das ist also eine Blätterteigpastete, die gefüllt ist mit einer Kalb und Schweinefleischfüllung mit Petersilie, Zwiebel und so richtig geiles leckeres.
00:29:50: Joerg: Also so ein bisschen im Blätterteig rausgebacken, dann noch so Blattsalat dazu.
00:29:55: Joerg: Das ist super cool.
00:29:57: Joerg: Das gab es früher immer an Weihnachten, aber meine Schwester das nicht so sehr mag, wurde das mal abgesetzt.
00:30:02: Joerg: Eine Sache, die ich bis heute übel nehme und seither wechselt es ein bisschen, Aber üblicherweise gibt es Fondue.
00:30:09: Joerg: Aber ich fand es mit Schietwerken geil.
00:30:16: Joerg: In Brühe.
00:30:17: Joerg: Ja, und ich fand Daniel, also dieses Seidenwurst Kartoffelsalat Ding, das hatten wir zum Beispiel nie.
00:30:25: Hannes: Ja auch nicht.
00:30:26: Daniel: Es war immer bei, bevor wir in Kirche gegangen sind.
00:30:29: Daniel: Ich glaube, bevor wir in Kirche gegangen sind, hatten wir immer noch schnell was gegessen und es war tatsächlich.
00:30:36: Hannes: Kartoffelsalat.
00:30:38: Joerg: Und bei was gibt es da zu essen?
00:30:40: Hannes: Also bei uns gab es tatsächlich, als ich zu Hause früher noch gefeiert habe mit meinen Eltern, bei meinen Eltern zu Hause gab es auch regelmäßig Fondue mit der Fleischbrühe.
00:30:52: Hannes: Und die letzten Jahre feiern wir sozusagen immer bei uns zu Hause, damit es mit den Kindern ein bisschen entspannter ist.
00:30:58: Hannes: Und da meine Schwiegermama eine begnadete Köchin ist, zaubert die immer einen schönen Braten mit selbstgemachte Spätzle und und.
00:31:09: Hannes: Also das hat sie jetzt so etabliert.
00:31:11: Hannes: Dieses Jahr gab es eine schöne gefüllte Lende mit selbstgemachter Spätzle, Soße und Salate.
00:31:17: Hannes: Passt, kann man machen.
00:31:19: Hannes: Aber so eine klassische, so wie jetzt beim Daniel oder halt so dieses formdu Thema, das gibt es bei uns jetzt nicht mehr.
00:31:28: Daniel: Wisst ihr das?
00:31:29: Daniel: Ich habe das gelesen, dass beim klassischen Raclette eigentlich diese Pfännchen nur dafür da sind, dass man den Käse heiß macht und gar nicht, dass man hier versucht seine Kochkünste.
00:31:39: Joerg: Ich habe in der Schweiz gelebt und wenn du ein richtiges Raclette isst auf so einer Berghütte, dann ist ja wirklich der ganze, also der halbe Käse ist ja quasi unter so eine Art Heizspirale und röstet so vor sich hin.
00:31:51: Joerg: Dann macht man die Spirale nur kurz hoch und schabt quasi das oberste ab und dann isst man ja eigentlich nur Kartoffeln, Gurken und Silberzwiebel dazu.
00:31:58: Joerg: Also so ist es glaube ich im Original.
00:32:00: Joerg: Ich war ja jetzt letztes Jahr noch in Paris schnell und da haben sie so einen geilen Raclette Käse in so ein aufgeschnittenes Baguette gemacht.
00:32:06: Joerg: Da ist auch mit so ein bisschen Speck noch drin und Zwiebeln.
00:32:09: Joerg: Alter, wie geil ist denn das?
00:32:11: Joerg: Schöner Hunger jetzt.
00:32:13: Daniel: Das heißt, wir essen Raclette traditionell Falsch.
00:32:16: Joerg: Ja, wobei ich finde dieses Pfännchen machen auch irgendwie cool.
00:32:21: Daniel: Wir hatten es tatsächlich dieses Jahr mit Zutaten, wo es dann immer Rezeptkarten gab.
00:32:25: Daniel: Das heißt, es gab wirklich für jedes Pfännchen konntest du dir dann mit so einer Rezeptkarte dein Pfännchen zusammenstell.
00:32:31: Daniel: Echt eine gute Idee, hat richtig Spaß gemacht, richtig lecker.
00:32:36: Joerg: Bei uns gab es auch Raclette und meine Schwägerin hatte dann so Tortilla Chips auch noch hergerichtet, so zum Raclette zu machen.
00:32:43: Joerg: Das war ja auch lässig, so als letzter Gang, weißt du, als Snackgang.
00:32:52: Hannes: Zum Schluss, wenn du nicht mehr kauen kannst Käse einfach nur noch trinken.
00:32:57: Daniel: Meine Frage noch zum Schluss, da wir gerade so schön im Weihnachtsthema sind, an welches Weihnachtsgeschenk erinnert ihr euch, was dauerhaft irgendwie Einfluss auf euer Leben gehabt hat oder einfach nur hängen geblieben ist, so aus der Kindheit?
00:33:13: Hannes: Also bei mir ist die Xbox, Ich.
00:33:17: Joerg: Habe ähnliches Ding und zwar mein Vater hat sich echt immer richtig Mühe gegeben, uns zu überraschen das heißt ich erinnere mich an eine Stereoanlage die ich geschenkt bekommen habe und dann weißt du was aber so gewünscht und die Wahl nicht dabei dann warst du so enttäuscht dann hat er geh mal im Keller, hol ein Bier weißt du dann stand die da unten oder so oder mein Fahrrad hat auf dem Balkon versteckt und so und das Highlight war echt während dem Essen also während wir unten gegessen haben hatte ich mein Zimmer schon oben also nicht mehr in der Wohnung meiner Eltern sondern so in der Wohnung drüber da war ich so 14 oder so, keine Ahnung und ich habe mir unbedingt so ein PC gewünscht also zum einfach dieses Game ich war auch so ein Gamer oder wollte Gamer sein, er hatte halt kein Werkzeug dafür und während dem Essen hat mein Onkel das Ding oben aufgebaut in meinem Zimmer dann kommst du nach dem Essen so hoch und bist enttäuscht weil es wieder nicht weil es kein PC gab zu Weihnachten so steht dieses Ding da ich glaube die ganze Nacht durchgezockt.
00:34:14: Daniel: Nach bei mir waren es glaube ich fünf Jahre die ich durchgezockt habe mir fehlen glaube ich drei bis fünf Jahre meines Lebens irgendwie zwischen Alter von 13.
00:34:22: Joerg: Und 16, dafür kann ich Textpassagen aus Fallout 1 auswendig.
00:34:28: Joerg: So und mit diesem wertvollen Skill würde ich sagen schließen wir die Folge heute.
00:34:32: Hannes: Wunderbar kreativer Nonsens zum Jahresbeginn wunderschön.
00:34:38: Joerg: So Johannes, dann sage ich von meiner Seite aus liebe Grüße hier aus dem Studio Gomering Grüße da draußen freuen uns auf ein aufregendes neues spannendes Jahr 2026 und lasse dir lieber Johannes die Abmoderation von meiner Seite aus alles Gute und bis zum nächsten Mal Ja wie immer.
00:34:55: Hannes: Liebe Wildbakers Freunde, bin ich mal gespannt ob wir dieses Jahr endlich die Konsequenz aufbringen können weiterhin pünktlich zu liefern und eins ist versprochen bei der nächsten Folge gibt es mehr Inhalt, mehr Neuigkeiten denn dann sind wir wieder mitten im Jahr und starten mit Vollgas durch in 2026 also bis zum nächsten Mal wir liebe Freunde, viele Grüße, eure Wildbacher.
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